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Das Geheimnis guter Texte in der Unternehmenskommunikation
Die neuen KI-Modelle schreiben mitfühlender als die meisten Menschen. Jederzeit und ermüdungsfrei. Und trotzdem passiert etwas Seltsames. In einer aktuellen Untersuchung liess man Leute wählen: eine tröstende Antwort von einem Menschen
oder eine Antwort von einer KI (offen angeschrieben, jeder wusste, was er anklickte)
Die Mehrheit bevorzugte die Antwort des Menschen. Und dann bewerteten dieselben Leute die andere Antwort — die der Maschine — trotzdem als die empathischere.
8. Juli2 Min. Lesezeit


Die neue Kommunikation: KI sitzt jetzt auf beiden Seiten des Tisches
Warum die Ökonomie des Aussitzens gerade zusammenbricht
Wenn über KI und Kommunikation geschrieben wird, landet der Blick fast reflexartig beim Unternehmen. Generierte Texte, automatisierte Antworten, Content in Serie. Verständlich, aber es ist die uninteressantere Hälfte. Die zweite spielt sich auf der anderen Seite des Tisches ab. Beim Kunden, beim Mitarbeitenden, beim Dienstleister. Die verfügen heute über dasselbe Werkzeug wie die Kommunikationsabteilung eines Grosskonze
6. Juli3 Min. Lesezeit


Die stille Abwanderung: Was KI im Kundenservice nicht zählen kann
Was KI im Kundenservice nicht zählen kann. Verlorene Kunden hinterlassen keine Fallnummer. Der Moment, in dem jemand beschliesst, nie wieder zu kaufen, erzeugt kein Ticket. Die Entscheidung, still abzuwandern statt zu eskalieren, erscheint in keiner Statistik. Wer ausschliesslich das Messbare optimiert, verliert systematisch das, was er nie gemessen hat. Drei Viertel der Konsumenten sagen, dass nur der Kontakt mit einem Menschen in der Kundenbetreuung verlässlich zu guten Erg
6. Juli4 Min. Lesezeit


Human Premium: Menschlicher Kontakt ist das knappste Gut im Business geworden.
Viele Unternehmen investieren Millionen in Logos, Corporate Design und Hochglanz-Kampagnen, vergessen aber die fundamentale Wahrheit:
Die wahre Markenidentität entsteht am Point of Sale und an den direkten Kunden-Touchpoints.
Ein perfekt designtes Logo nützt nichts, wenn der Kunde in der Warteschleife eines zirkulären Chatbots festhängt, der seine Frustration nicht erkennt.
24. Juni3 Min. Lesezeit


Das Uncanny Valley der Effizienz: Warum AI Fatigue die analoge Gegenbewegung befeuert
AI Fatigue (KI-Müdigkeit), ist keine technologiefeindliche Trotzreaktion. Es ist ein Symptom kognitiver Überlastung und der Beginn einer massiven Gegenbewegung, die nicht weniger Digitalisierung fordert, sondern eine bewusste Abkehr vom digitalen Überfluss.
18. Juni3 Min. Lesezeit


Die richtigen Worte finden: Warum Ihre Rede im Gehirn des Publikums scheitert (oder gewinnt)
Wir bereiten Reden und Präsentationen oft so vor, als würden wir einen Text für eine Suchmaschine schreiben: logisch strukturiert, mit klaren Argumenten und sauberen Fakten. Doch das menschliche Gehirn ist keine Suchmaschine. Es ist ein hochkomplexes, emotional gesteuertes Organ, das Worte nicht nur liest, sondern physisch spürt. Wer die neurowissenschaftlichen Mechanismen hinter der Sprachverarbeitung versteht, weiss:
Es gibt keine neutralen Worte. Jedes Wort ist ein neurol
2. Juni3 Min. Lesezeit


Die unsichtbare Hand: Wie Algorithmen die Wahrnehmung von Entscheidern verzerren
"Filterblasen und Echokammern entstehen nicht zufällig, sondern werden systematisch durch Algorithmen geschaffen, die bestehende Überzeugungen verstärken, indem sie Content-Präferenzen erkennen und passgenau bedienen."
20. Mai3 Min. Lesezeit


Empathische Kommunikation: Gut gemeint, aber oft falsch verstanden
Wir ertrinken in Perfektion. Jeder Satz ist geglättet, jedes Wort sitzt. ChatGPT poliert die Ecken ab, Claude formuliert mit kühler Eleganz. Wenn wir heute durch LinkedIn scrollen oder Unternehmens-Mails lesen, sehen wir Texte, die makellos klingen – und die wir nach drei Sekunden wieder vergessen haben. Unsere Kommunikation wird schneller, sauberer, effizienter. Und damit erschreckend austauschbar. Die Künstliche Intelligenz trägt daran keine Schuld. Das eigentliche Problem
13. Mai2 Min. Lesezeit


Wenn Ihr KI-Agent die Kreditkarte zückt
Ein amerikanisches Fintech-Unternehmen gibt KI-Agenten ein eigenes Wallet. Was nach einem netten Tech-Update klingt, ist das Ende des E-Commerce, wie wir ihn kennen. Und der Anfang eines neuen, sehr menschlichen Problems. Es war nur ein kurzer Tweet, abgesetzt am 29. April 2026, der mir auffiel. Ein paar Zeilen Text, ein kurzes Video. Stripe – das Unternehmen, das still und unsichtbar hinter fast jeder Online-Zahlung der westlichen Welt steckt – kündigt den "Link Wallet for A
30. Apr.3 Min. Lesezeit
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